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Korrektur für Stella Pendur

Wegen dem doofen Corona (doofer Corona, doofer) müssen wir Stella Pendurs Flugplan für ihre Aufführung im Planetarium nochmal geringfügig verschieben:

Die Shows finden jetzt am

Freitag, 17.7. um 19:30 und 21:30 statt. Tickets hier!

(Die Planetariums-Seite, über die gebucht werden kann, hat die neuen Termine noch nicht, und auch die BZ-Seite ist leider noch nicht komplett up-to-date.)

Wir sind wieder dran: Schneller, höher und vor allem lauter!

„In the mad pride of intellectuality“ geben wir natürlich auch während Corona nicht auf, sondern bleiben am Ball. Jetzt, wo die Kontaktbeschränkungen langsam gelockert werden, wollen wir unter den Ersten sein, die dem nach Kultur dürstenden und ausgehungerten Volk wieder künstlerische Labsal bieten:

Darum realisieren wir unseren Plan, unser Hörspiel „Der Kuss der Muse“ im Planetarium Nürnberg noch einmal zur Aufführung zu bringen, und zwar unterstützt mit an die Planetariumskuppel projizierten 3D-Grafiken von Thomas.

Hier ein Teaser mit Probeaufnahmen aus dem Planetarium.

Schnell reservieren, das Platzangebot ist begrenzt — Die Shows finde am Freitag, 17.7. um 19:30 bzw. 21.30 (für die Nachtschwärmer…) statt!

Details & Reservierung

Gleichzeitig laufen unsere Vorbereitungen für Halloween weiter: Dort wollen wir dann unseren Gig aus der Kofferfabrik im letzten Herbst wiederholen und gleich drei Hörspiele live und unterlegt mit Thomas‘ Grafiken zur Darbietung bringen. Ihr dürft gespannt bleiben…

Vor weniger als zwei Monaten…

… haben wir unseren Plan vorgestellt, im Herbst 2020 ein Live-Hörspiel frei nach Edgar Allan Poes „Maske des roten Todes“ zu präsentieren. Seine Story dreht sich um einen leicht hysterischen Fürsten, der sich angesichts der sich in seinem Land ausbreitenden Pest mit seinen Schranzen auf einem Schloss verschanzt, in der Hoffnung, die Epidemie aussitzen zu können.*)

Zu diesem Zeitpunkt war Corona noch eine Merkwürdigkeit, die sich am anderen Ende der Welt abgespielt hat, und wir hatten uns eher zufällig und ohne prophetische Fähigkeiten für das Thema entschieden: In der Tat war zuerst eine andere Story Poes als Quelle vorgesehen, dann hatten wir die „Maske“, wollten sie aber in anderer Form thematisieren, wo die „Seuche“ nicht greifbar, sondern eine Idee sein sollte. Mittlerweile hat uns die Realität überholt, und die Krankheit hat globale Aufmerksamkeit erlangt.

Inzwischen könnten unsere Aufführungen sogar ins Wasser fallen, weil bis dahin aufgrund der Epidemie ein Veranstaltungsverbot auch für relativ kleine Shows wie die unsere gelten mag. Ironie des Schicksals. Poe hätte das zu schätzen gewusst.


*) Ich denke es ist kein Spoiler, wenn ich verrate, dass das schief geht.

„Darkness falls across the lands…“

Auf unserem Weg vom reinen Konservenhandel zum Live-Anbieter für Hörwaren aller Art haben wir gestern zwei neue Gigs vereinbart — und zwar am vermutlich coolsten aller Plätze, die man sich für Live-Hörspiele vorstellen kann: Das Nikolaus-Kopernikus-Planetarium in Nürnberg!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

  • Zuerst werden wir am Samstag, 26.6. um 20:00 noch einmal „Der Kuss der Muse“ vorstellen. Die Produktion kommt dann zwar vom Band, aber Thomas Kugelmeier wird die Story um die Weltraumschmugglerin Stella und den Inspektor für Raumflugsicherheit Viktor noch einmal neu illustrieren: Bei unserem Auftritt in der Kofferfabrik hat er ja bereits einige Zeichnungen beigetragen, für das Planetarium wird er aber noch einmal richtig loslegen und die Projektionstechnik des Saals voll ausnutzen. Besonderes Schmankerl: Natürlich ist die Kuppel nicht flach, sondern gekrümmt, und umringt die Zuschauer mit einem 360°-Panorama. Dafür Bilder zu zeichnen ist natürlich nochmal eine ganz neue Herausforderung, der sich Thomas stellen wird…
  • Und dann kommt Halloween: Am Samstag, 31.10. ebenfalls um 20:00 wollen wir drei Live-Hörspiele zum Vortrag bringen, passend zur Nacht der Untoten.
    • Beginnen werden wir mit „Der Weiher„, unserem gepflegten Grusel aus dem viktorianischen Landhaus, das im Original Rüdiger eingesprochen hat.
    • Weiter geht’s mit der Reprise von „Ausschlag gebend„, der Story um zwei glücklose Trekker in Kanadas Wildnis, die dort auf abgestürzte Aliens treffen.
    • Und schließlich verneigen wir uns vor dem Großmeister des Horrors, Edgar Allan Poe, und bringen Premiere unsere Version von „Die Maske des roten Todes“ zu Gehör.

Kümmert euch rechtzeitig um Tickets!


Ursprünglich war der Plan gewesen, das Planetarium anzufragen, um dort unsere Musical-Produktion „Frau Luna hat Besuch“ aufzuführen. Wir hielten das für eine ganz vorzügliche Idee, zumal der thematische Bezug ja durchaus da gewesen wäre. Dr. Herzig, Leiter des Planetariums, hat uns dann allerdings bei einem ersten Treffen im letzten November die Augen geöffnet: Nicht nur, dass die Bühne des Planetariums für ein Ensemble mit Band einfach zu klein wäre, keinen Vorhang und keine Auf- und Abgänge bieten könnte. Der Witz des Planetariums ist ja, dass es dunkel sein muss, damit man mit den Projektionen irgendetwas anfangen könnte — aber genau dann würde man natürlich nicht mehr mitbekommen, was eigentlich auf der Bühne vor sich geht.

„Aber das, was Sie da über Ihre Hörspiele erzählt haben, die Sie auch noch machen, das klingt sehr interessant.“ Der Rest schreibt Audiogeschichte.

Zurück aus der „Koffer“

Bereits letzten Sonntag hatten wir unseren groß angekündigten Gig in der Kofferfabrik — Was soll ich sagen, es hat viel Arbeit aber noch viel viel mehr Spaß gemacht! Und wir kehren natürlich nicht mit leeren Händen zurück: Die ausführlichen Berichte und viele Bilder werden noch kommen, aber als Allererstes wollen wir euch unsere neuen Hörspiele vorstellen.

Den Anfang macht

Blowout„,

unser Debut als Live-Hörspiel. Hört rein, und lasst uns wissen, was ihr davon haltet!

Von denen, die auszogen, nicht auf die Bühne zu gehen….

Ein Gastbeitrag von Michaela Fesser.

Es kommt ja immer anders, als man denkt. Viele von den Sprechern bei Little More Sonic hatten sich erhofft, im stillen Kellerstudio versteckt ihr Bestes zu geben. Auf die Bühne? Um Himmels Willen, nein, bloß das nicht!

Nun ja, werfen wir diese Hoffung getrost über Bord. Wir erobern die Bretter, die die Welt bedeuten!

Gestern Abend war es dann soweit: keine Probe im heimeligen Probenraum, sondern direkt auf der harten Bühne der Kofferfabrik Fürth. Wobei sie so hart gar nicht ist, und sie beißt auch nicht, wie wir erleichtert feststellten.

Zuerst durfte sich jeder einzeln auf der Bühne vorstellen. Ein Gefühl für die Bühne entwickeln. Und nicht wenige erzählten, dass sie eigentlich gedacht hatten, nur im Studio zu agieren, fernab vom Publikum.

Bitte erobern sie die Bühne JETZT

Nach einigen Aufwärm- und Stimmübungen (habt ihr euch schon mal an schwäbischen Zungenbrechern versucht?!) ging es los: Regisseurin Stefanie probte mit uns die verschiedenen Wechsel von Darstellern im Laufe der einzelnen Szenen. Gar nicht so einfach, wir müssen viel mehr aufeinander acht geben als im Studio. Hier gibt es kein „Cut! Pause, Wechsel der Mikrofone…“.

So langsam spielten wir uns warm. Erster Durchlauf des gesamten Stücks, Manöverkritik von unserer Regisseurin. Zum Umsetzen der Kritik gleich ein zweiter Durchlauf, den wir erfolgreich (Aussage Stefanie) absolvierten. Die Unsicherheit weicht, der Spaß am Spiel nimmt zu.

Volle Konzentration bei Stefanie während wir auf der Bühne alles geben

Unsere geschätzten Zuhörerinnen und Zuhörer dürfen gespannt sein. Wir sind es auch… Wer nicht live dabei sein kann, um dem historischen Moment beizuwohnen, der hat Pech gehabt… nein, will sagen keine Sorge: Das Stück wird live mitgeschnitten und anschließend (natürlich kostenlos) über unsere Homepage zur Verfügung stehen.

Wir freuen uns darauf, euch am 27.10.19 zahlreich in der Kofferfabrik begrüßen zu dürfen!

Meister des Tons: Bryan

„Final C“

Ich versuche zwar, so nahe an der Perfektion wie möglich zu sein, aber trotzdem ist die erste Version eines Skripts, die ich abliefere, selten gleichzeitig die letzte, mit der wir tatsächlich in eine Produktion gehen.

Um die Verwirrung in der Crew zu minimieren, wird darum jede neue Skriptversion mit dem Erstelldatum versehen, und ich habe mir ein bestimmtes Bezeichnungsschema für die Dateien angewöhnt, um nicht komplett den Überblick zu verlieren:

  • Als „Draft“ werden Versionen bezeichnet, die nur intern im Produktionsteam (also in der Regel zwischen Sina, Stefanie und mir) kursieren, und diese Versionen werden nummeriert. „3. Draft“ (oder kurz „3D“) ist also der dritte solche „Entwurf“, in den ich jeweils das Feedback zur vorigen Version eingearbeitet habe.
  • Wenn der letzte Draft von der Regie abgesegnet ist, beginnen die „Final“-Versionen. Das sind die Versionen, die auch an die Cast verteilt werden. Die bekommen statt der Zahlen einen Buchstaben, und damit gehen wir dann in die Proben.

Erfahrungsgemäß ist „Final“ nicht ganz so final und endgültig, wie man dem Namen nach meinen konnte. Stattdessen gilt es während der Proben stets noch, dies und jenes zu korrigieren und am Text zu feilen. (Ganz zu schweigen davon, dass selbst während der Aufnahmen der Text regelmäßig nochmal feinjustiert wird. Das ist normal und natürlich, weil nicht alles, was sich in meinem Kopf toll anhört, dann vor dem Mikro tatsächlich gut klingt.)

Gerade eben geht „Final C“ — abgekürzt „FC“ — von „Blowout“, unserem Skript für das Live-Hörspiel in der Kofferfabrik, an Crew und Cast raus.


 

Live in der „Kofferfabrik“

Wir planen Großes — und ein Experiment!

Vor ziemlich genau fünf Jahren haben wir mit Little More Sonic unser erstes Hörspiel aufgenommen — „Tage auf Halkyon“, um genau zu sein. Inzwischen haben wir für alle der „alten Doctoren“ jeweils eine Episode aufgenommen, und eine Handvoll Storys hier im E-Space.

Das wollen wir feiern, und dazu haben wir mal etwas Großes vor. Derzeit werden nämlich zwei neue Produktionen ziemlich gleichzeitig fertig: „Eidolon“, eine LMS-Story um den 5. Doctor (Peter Davison), die die letzten Tage Edgar Allan Poes behandelt, sowie „Der Kuss der Muse“, eine E-Space-Story aus der Feder Vereans um einen Planeten, dessen Bewohner dem Krieg abgeschworen und ihn durch Poetry Slams ersetzt haben — aber macht das diese Welt tatsächlich viel friedvoller? Ihr werdet sehen (bzw. hören) …

Um diese neuen Episoden vorzustellen, wird es wie üblich eine Release-Party geben, diesmal in der Kofferfabrik Fürth. Was neu ist: Wir bereiten eine dritte Story vor, „Blowout“, und diese Story wollen wir als Live-Hörspiel bei der Release-Party zur Aufführung bringen und auch gleich aufnehmen. Wir wollen dieses Experiment unter dem Titel „Kino im Kopf“ durchführen, sind gespannt, aufgeregt und ängstlich zu gleich, weil es doch was komplett anderes ist, als im Studio entspannt Take after Take durchführen und hinterher in aller Ruhe die besten Ergebnisse schneiden zu können. Wir hoffen natürlich, dass ihr möglichst zahlreiche erscheint und uns bei diesem Experiment unterstützt. (Eintritt ist frei, haben wir das schon erwähnt?)

Alle weiteren Informationen auf Facebook!

 

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