Live in der „Kofferfabrik“

Wir planen Großes — und ein Experiment!

Vor ziemlich genau fünf Jahren haben wir mit Little More Sonic unser erstes Hörspiel aufgenommen — „Tage auf Halkyon“, um genau zu sein. Inzwischen haben wir für alle der „alten Doctoren“ jeweils eine Episode aufgenommen, und eine Handvoll Storys hier im E-Space.

Das wollen wir feiern, und dazu haben wir mal etwas Großes vor. Derzeit werden nämlich zwei neue Produktionen ziemlich gleichzeitig fertig: „Eidolon“, eine LMS-Story um den 5. Doctor (Peter Davison), die die letzten Tage Edgar Allan Poes behandelt, sowie „Der Kuss der Muse“, eine E-Space-Story aus der Feder Vereans um einen Planeten, dessen Bewohner dem Krieg abgeschworen und ihn durch Poetry Slams ersetzt haben — aber macht das diese Welt tatsächlich viel friedvoller? Ihr werdet sehen (bzw. hören) …

Um diese neuen Episoden vorzustellen, wird es wie üblich eine Release-Party geben, diesmal in der Kofferfabrik Fürth. Was neu ist: Wir bereiten eine dritte Story vor, „Blowout“, und diese Story wollen wir als Live-Hörspiel bei der Release-Party zur Aufführung bringen und auch gleich aufnehmen. Wir wollen dieses Experiment unter dem Titel „Kino im Kopf“ durchführen, sind gespannt, aufgeregt und ängstlich zu gleich, weil es doch was komplett anderes ist, als im Studio entspannt Take after Take durchführen und hinterher in aller Ruhe die besten Ergebnisse schneiden zu können. Wir hoffen natürlich, dass ihr möglichst zahlreiche erscheint und uns bei diesem Experiment unterstützt. (Eintritt ist frei, haben wir das schon erwähnt?)

Alle weiteren Informationen auf Facebook!

 

Hervorgehobener Beitrag

Von denen, die auszogen, nicht auf die Bühne zu gehen….

Ein Gastbeitrag von Michaela Fesser.

Es kommt ja immer anders, als man denkt. Viele von den Sprechern bei Little More Sonic hatten sich erhofft, im stillen Kellerstudio versteckt ihr Bestes zu geben. Auf die Bühne? Um Himmels Willen, nein, bloß das nicht!

Nun ja, werfen wir diese Hoffung getrost über Bord. Wir erobern die Bretter, die die Welt bedeuten!

Gestern Abend war es dann soweit: keine Probe im heimeligen Probenraum, sondern direkt auf der harten Bühne der Kofferfabrik Fürth. Wobei sie so hart gar nicht ist, und sie beißt auch nicht, wie wir erleichtert feststellten.

Zuerst durfte sich jeder einzeln auf der Bühne vorstellen. Ein Gefühl für die Bühne entwickeln. Und nicht wenige erzählten, dass sie eigentlich gedacht hatten, nur im Studio zu agieren, fernab vom Publikum.

Bitte erobern sie die Bühne JETZT

Nach einigen Aufwärm- und Stimmübungen (habt ihr euch schon mal an schwäbischen Zungenbrechern versucht?!) ging es los: Regisseurin Stefanie probte mit uns die verschiedenen Wechsel von Darstellern im Laufe der einzelnen Szenen. Gar nicht so einfach, wir müssen viel mehr aufeinander acht geben als im Studio. Hier gibt es kein „Cut! Pause, Wechsel der Mikrofone…“.

So langsam spielten wir uns warm. Erster Durchlauf des gesamten Stücks, Manöverkritik von unserer Regisseurin. Zum Umsetzen der Kritik gleich ein zweiter Durchlauf, den wir erfolgreich (Aussage Stefanie) absolvierten. Die Unsicherheit weicht, der Spaß am Spiel nimmt zu.

Volle Konzentration bei Stefanie während wir auf der Bühne alles geben

Unsere geschätzten Zuhörerinnen und Zuhörer dürfen gespannt sein. Wir sind es auch… Wer nicht live dabei sein kann, um dem historischen Moment beizuwohnen, der hat Pech gehabt… nein, will sagen keine Sorge: Das Stück wird live mitgeschnitten und anschließend (natürlich kostenlos) über unsere Homepage zur Verfügung stehen.

Wir freuen uns darauf, euch am 27.10.19 zahlreich in der Kofferfabrik begrüßen zu dürfen!

Meister des Tons: Bryan

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