„Final C“

Ich versuche zwar, so nahe an der Perfektion wie möglich zu sein, aber trotzdem ist die erste Version eines Skripts, die ich abliefere, selten gleichzeitig die letzte, mit der wir tatsächlich in eine Produktion gehen.

Um die Verwirrung in der Crew zu minimieren, wird darum jede neue Skriptversion mit dem Erstelldatum versehen, und ich habe mir ein bestimmtes Bezeichnungsschema für die Dateien angewöhnt, um nicht komplett den Überblick zu verlieren:

  • Als „Draft“ werden Versionen bezeichnet, die nur intern im Produktionsteam (also in der Regel zwischen Sina, Stefanie und mir) kursieren, und diese Versionen werden nummeriert. „3. Draft“ (oder kurz „3D“) ist also der dritte solche „Entwurf“, in den ich jeweils das Feedback zur vorigen Version eingearbeitet habe.
  • Wenn der letzte Draft von der Regie abgesegnet ist, beginnen die „Final“-Versionen. Das sind die Versionen, die auch an die Cast verteilt werden. Die bekommen statt der Zahlen einen Buchstaben, und damit gehen wir dann in die Proben.

Erfahrungsgemäß ist „Final“ nicht ganz so final und endgültig, wie man dem Namen nach meinen konnte. Stattdessen gilt es während der Proben stets noch, dies und jenes zu korrigieren und am Text zu feilen. (Ganz zu schweigen davon, dass selbst während der Aufnahmen der Text regelmäßig nochmal feinjustiert wird. Das ist normal und natürlich, weil nicht alles, was sich in meinem Kopf toll anhört, dann vor dem Mikro tatsächlich gut klingt.)

Gerade eben geht „Final C“ — abgekürzt „FC“ — von „Blowout“, unserem Skript für das Live-Hörspiel in der Kofferfabrik, an Crew und Cast raus.


 

Live in der „Kofferfabrik“

Wir planen Großes — und ein Experiment!

Vor ziemlich genau fünf Jahren haben wir mit Little More Sonic unser erstes Hörspiel aufgenommen — „Tage auf Halkyon“, um genau zu sein. Inzwischen haben wir für alle der „alten Doctoren“ jeweils eine Episode aufgenommen, und eine Handvoll Storys hier im E-Space.

Das wollen wir feiern, und dazu haben wir mal etwas Großes vor. Derzeit werden nämlich zwei neue Produktionen ziemlich gleichzeitig fertig: „Eidolon“, eine LMS-Story um den 5. Doctor (Peter Davison), die die letzten Tage Edgar Allan Poes behandelt, sowie „Der Kuss der Muse“, eine E-Space-Story aus der Feder Vereans um einen Planeten, dessen Bewohner dem Krieg abgeschworen und ihn durch Poetry Slams ersetzt haben — aber macht das diese Welt tatsächlich viel friedvoller? Ihr werdet sehen (bzw. hören) …

Um diese neuen Episoden vorzustellen, wird es wie üblich eine Release-Party geben, diesmal in der Kofferfabrik Fürth. Was neu ist: Wir bereiten eine dritte Story vor, „Blowout“, und diese Story wollen wir als Live-Hörspiel bei der Release-Party zur Aufführung bringen und auch gleich aufnehmen. Wir wollen dieses Experiment unter dem Titel „Kino im Kopf“ durchführen, sind gespannt, aufgeregt und ängstlich zu gleich, weil es doch was komplett anderes ist, als im Studio entspannt Take after Take durchführen und hinterher in aller Ruhe die besten Ergebnisse schneiden zu können. Wir hoffen natürlich, dass ihr möglichst zahlreiche erscheint und uns bei diesem Experiment unterstützt. (Eintritt ist frei, haben wir das schon erwähnt?)

Alle weiteren Informationen auf Facebook!

 

Wer viel hat, muss viel geben

Unser Gig in der Kofferfabrik Fürth — mehr Informationen demnächst! — wirft seine Schatten voraus: Wir haben vor, dabei auch mit einem Live-Hörspiel zu experimentieren, und so ein Hörspiel braucht natürlich auch ein Skript.

Ursprünglich wollten wir dazu den „Flug der Mytilene“ verwenden, haben uns dann aber doch dagegen entschieden, einfach weil die „Mtyilene“ zwar unseres Erachtens immer noch eine starke Geschichte und gelungene Produktion ist, sie aber akustisch nur recht wenig hergibt. Darum musste ein anderes Skript her, und es gab wie üblich einiges hin und her, ehe die Wahl auf einen neuen Stoff viel: „Blowout“ wird die Story heißen. Da der Terminkalender gerade ziemlich eng ist und bereits heute abend, zu dem Zeitpunkt, an dem dieser Blogbeitrag veröffentlicht wird, das Casting (die sog. „E-Dition“…) stattfinden soll, habe ich das Skript für ca. 15 Minuten Spielzeit an den letzten beiden Abenden gewuppt. Ächz.

Da bin ich dann schon an meine Grenzen gekommen, aber, wie ich immer sage, „Wer viel hat, muss viel geben“. Ich hoffe, das Skript wird auch bei Tageslicht einigermaßen brauchbar sein, wenigstens für das Casting — daran feilen kann man ja immer noch.

Wir halten euch über die Ergebnisse des Castings auf dem Laufenden („Don’t touch that dial!“), zumal wir wieder einige spannende neue Talente auf der Kandidatenliste haben…

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